Tiergestützte Therapie

Tiergestützte Therapie

In den nachfolgenden Bereichen kann ein Therapiebegleithund positive Auswirkungen haben.

Emotionalität

  • Empathie
  • emotionale Stabilität
  • Frustrationstoleranz

Motorik

  • Grobmotorik
  • Feinmotorik
  • Bewegungsplanung

Sensorik

  • visuelle und auditive Wahrnehmung
  • Körperschema
  • taktile/kinästhetische Wahrnehmung
  • vestibuläre Wahrnehmung

Sprache und Koordination

  • Gesprächsverständnis
  • Gesprächsbereitschaft
  • Sprachfähigkeit
  • Aufgabenverständnis
  • Artikulation

Sozialkompetenz

  • Konfliktverhalten
  • Kooperationsverhalten
  • Regelbewusstsein
  • Selbstkontrolle

Kognition

  • Aufmerksamkeit
  • Konzentration
  • Handlungsplanung
  • Gedächtnis
 

Emma ist eine sechs Jahre alte Labrador Hündin.
Sie ist ein sehr verschmuster und feinfühliger Hund und stets bemüht alles richtig zu machen. Sie arbeitet mit Ihrer Besitzerin Katia Tasche zusammen. Im Jahr 2015 absolvierten die beiden eine speziell für die Logopädie entwickelte Ausbildung zum „Therapiebegleithundeteam“.

Emma steigert nicht nur die Motivation für das Erlernen logopädischer Lerninhalte des jeweiligen Patienten, sondern wird gezielt und individuell in den Übungsverlauf des Patienten integriert. Hierbei wird häufig ein Stoffbeutel eingesetzt („Dummy“) in welchem sich logopädische Lerninhalte befinden. Das Kind darf den Beutel verstecken und Emma die Aufgabe geben, diesen zu suchen.

Außerdem ist Emma eine große Bereicherung für die Arbeit mit stotternden oder mutistischen Patienten, also schweigenden, nicht in der Öffentlichkeit sprechenden Kindern. Die Kinder schaffen es mithilfe der Hündin einfacher, kommunikativ pragmatisch Fähigkeiten (z.B. das Einhalten des Blickkontakts) während der Kommunikation mit dem Hund, zu entwickeln.

Emma kann auf Wunsch in Ihrer bzw. der Therapie Ihres Kindes eingesetzt werden. Bei Interesse geben wir Ihnen hierzu telefonisch gerne weitere Auskunft.